Weingut August Eser
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Vegetations Rückblick 2019

28.10.2019

Wetterdaten 2019

Wir wollen den diesjährigen Witterungsverlauf im Rheingau rückblickend genauer beleuchten. Hierfür haben wir in der Grafik den Temperaturverlauf und die Verteilung der Regenmengen dargestellt und ergänzt mit den phänologischen Daten aus dem Eltviller Sonnenberg, der dem Weinbauamt Eltville als Referenzweinberg dient. Dabei werden die Werte des Jahres 2019 den vieljährigen Mittelwerten gegen-übergestellt.

Das Jahr startete zunächst unbeständig und mild. In der zweiten Januarhälfte kam jedoch ein Schwung Polarluft in den Rheingau. Nach klaren Nächten sanken die Temperaturen in Geisenheim in 2 m Höhe auf Werte um minus 8 °C, in der Traubenzone wurde es noch deutlich kälter. Im Ergebnis wurde ungewöhnlich viel Eiswein gelesen. Das winterliche Intermezzo währte nur kurz, insgesamt fiel der Januar nahezu „normal“ aus. Überdurchschnittlich warm und sonnenscheinreich war dagegen der Zeitraum von Februar bis April, so dass die Natur früh erwachte. Anfang April betrug der Vorsprung gegenüber einem „Durchschnittsjahr“ rund 10 Tage. Nichtsdestotrotz gab es im April einzelne kalte Nächte mit kritischen Temperaturen. Der Mai verlief – nach 13 (!) zu warmen Monaten in Folge – zu kühl. Dadurch kam die Pflanzenentwicklung nur zögerlich voran und fiel bis zum Monatsende auf das vieljährige Mittel zurück. Zum Monatsende kehrten sich die Verhältnisse um und es stellten sich überdurchschnittlich warme Witterungsverhältnisse ein, die – mit kurzen Unterbrechungen – auch in den Folgemonaten andauerten. Die Vegetationsentwicklung nahm rasch wieder an Fahrt auf. Nach einem noch nahezu „durchschnittlichen“ Termin der Rebblüte lag der Reifebeginn rund eine Woche und die Lese fast zwei Wochen vor dem langjährigen Mittel. Zwar dominierten bis in den Oktober hinein überdurchschnittlich hohe Temperaturen, allerdings gab es zwischenzeitlich auch kühle Witterungsabschnitte.

Besonders markant – und schweißtreibend – waren die Monate Juni und Juli:

Zum Ende des zweitwärmsten und sonnigsten Junis seit Aufzeichnungsbeginn wurde am 30. Juni der „Uralt-Rekord“ aus dem Jahr 1892 (!) zum ersten Mal übertroffen. Knapp einen Monat später brachte eine so noch nie dagewesene Hitzewelle im Westen Deutschlands erstmals verbreitet über 40 °C und der noch „junge“ Rekord wurde erneut überboten. Mehr als 120 Jahre lang lag der Geisenheimer Temperaturrekord bei 38,3 °C – jetzt steht er bei 39,4 °C! Die Hitze setzte die Reben allgemein unter Stress und verursachte Schäden durch überhitztes Gewebe und Sonnenbrand.

Neben den hohen Temperaturen bereitete auch die Wasserversorgung Sorgen. Obwohl der Winter 2018/2019 etwas zu nass war, konnte das enorme Defizit aus dem Trockenjahr 2018 lange nicht ausgeglichen werden. Die Böden waren tiefgreifend ausgetrocknet und die Situation verschärfte sich im Verlauf des Jahres weiter. Ab Vegetationsbeginn waren allein die Monate April und Mai zu nass, sonst waren sämtliche Monate zum Teil deutlich zu trocken. Zwar fielen über den Sommer verteilt gelegentlich kräftige Regengüsse, diese waren jedoch naturgemäß sehr ungleichmäßig verteilt und konnten keine flächendeckende Entspannung bringen. Die spärlichen Niederschläge reichten häufig nur aus, um den Boden oberflächlich anzufeuchten. Insgesamt war aufgrund der Kombination von hohen Temperaturen, außer-gewöhnlich sonniger Witterung und unterdurchschnittlichen Niederschlagsmengen die klimatische Wasserbilanz deutlich negativ. Ende Juni zeigten sich in Jungfeldern bereits erste Anzeichen von Wasser-mangel. Eine grundlegende Umstellung zu unbeständigem Wetter mit wiederholten, flächendeckenden Niederschlägen erfolgte erst zum Herbstanfang Ende September. Insgesamt lag die Bodenfeuchte nahezu ganzjährig unter den Werten vom vergangenen Jahr!

 

Quelle: Deutscher Wetterdienst

 

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  Alles beginnt im Weinberg: Gesunde Reben von Wurzel bis Blatt

  Durch eine Dauerbegrünung unterstützen wir die natürliche Bodenfruchtbarkeit und Humusbildung.

  Wir verzichten seit langem auf den Einsatz von Düngemitteln, Herbiziden und Pestiziden zur Bekämpfung tierischer Schädlinge.

  Auch das Haushalten mit Energie ist uns wichtig: Wir unterstützen die Kühlung unserer Weine durch die natürliche nächtliche Kühle und unseren tiefen temperaturkonstanten Keller. Das spart Energie und die Ressource Wasser. 

  Mit Hilfe von Solaranlagen unterstützen wir unsere Warmwasserbereitung, Heizung und den Stromverbrauch.

  Wir engagieren uns durch regelmäßiges Sponsoring unterschiedlichster Zielgruppen: Kunst- und Kulturförderung, medizinische Forschung, Umweltschutz, Kinder- und Jugendarbeit und Vereinsarbeit. Es ist uns eine Herzensangelegenheit und wir helfen gerne.

  Die Mitgliedschaften in VDP, den Rheingauer Jungwinzern, Vinissima und weiteren Verbänden helfen uns Zukunftsprojekte und Visionen umzusetzen.

 

  Vielleicht ist Ihnen schon aufgefallen, dass wir seit einigen Jahren "leichtere" Glasflaschen verwenden, dies dient der CO² Einsparung bei Herstellung und Transport. Leider sagt die Marktforschung, dass der Kunde eine schwerere Flasche mit mehr Qualität verbindet, aber in unserem Fall schmeckt man es:
Der Inhalt macht die Qualität und nicht die dicke der Glasflasche!

  Wir verzichten auf ausländische Billiganbieter bei Flaschen, Etiketten, Kapseln etc. Dies hat eine einfache Erklärung: Qualität, Nachvollziehbarkeit und kurze Transportwege.

 

  Seit 2021 haben wir unsere Kartons umgestellt und verwenden ein ganz neues Patent der Versandkartons: Durch den neuen Zuschnitt werden 45% Material eingespart und der Karton besteht aus reinem Papier ohne Kunststoff-Anteil. Sehr gut für das Recycling. 

 

  SolidAHRität: Nach dieser Flutkatastrophe sind wir persönlich vor Ort mit Schaufeln, Besen und Herz ans Werk gegangen. Des Weiteren haben wir Wein gespendet, Veranstaltungen organisiert und Weinpakete verkauft, deren Erlös dem Wiederaufbau der Ahr-Region dient. Eine Spende von 5000,-€ an "Der Adler hilft" unterstützt direkt die betroffene Region.


  Kontinuierlich restaurieren wir unser Gutshaus in Abstimmung mit dem Denkmalschutz. Altbau mit Lehm und Fachwerk ist romantisch, aber auch aufwendig in der Sanierung. Auch das historische Hausdach wurde und wird weiter mit dem typischen schwarzen Schiefer eingedeckt.

 

Weitere Ideen reifen, besuchen Sie demnächst wieder unsere Seite und erfahren Sie mehr!

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