Weingut August Eser
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Die Rebenentwicklung 2020

02.11.2020

 Das Jahr 2020 brachte den dritten Trockensommer in Folge und einen versteckten Temperatur-rekord

Zum Abschluss des Weinjahres wollen wir einen genaueren Blick auf den diesjährigen Witterungsverlauf werfen. Der Temperaturverlauf und die Regenmengen des Jahres 2020 werden hierfür in einer Grafik den vieljährigen Mittelwerten gegenübergestellt. Ergänzt wird die Darstellung mit den phänologischen Daten aus dem Eltviller Sonnenberg, der dem Weinbauamt Eltville als Referenzweinberg dient.

Das Jahr startete viel zu mild mit nur wenigen frostigen Phasen. Die tiefste Temperatur des Winters 2019/2020 wurde in Geisenheim am 22. Januar mit -4,8°C gemessen (bodennah -7,8 °C). Damit fiel die Eisweinlese aus – nach den Jahren 1974, 2013 und 2017 erst zum vierten Mal seit Beginn der Aufzeich-nungen 1934. Während der Januar insgesamt zu trocken war, drehte sich mit den ersten Februartagen der Wind im wahrsten Sinne des Wortes. Mit Sturmböen und teils ergiebigen Regenfällen war der Monat der fünftnasseste Februar seit Beginn der Geisenheimer Wetteraufzeichnungen. Im März setzte sich die unbeständige und milde Witterung zunächst fort, bevor Mitte März der Umschwung zu sehr trockener, teils sehr warmer, sonnenscheinreicher und zeitweise windiger Witterung erfolgte. Vom 11. März bis zum 29. April fielen in Geisenheim noch nicht einmal 8 mm Niederschlag, was bei hohen Verdunstungsraten zu rascher Austrocknung der obersten Bodenschichten führte. Trotz frostiger Nächte Ende März war die Natur aufgrund der bis dahin sehr milden Temperaturen ihrer Zeit deutlich voraus. Wie schon im Vorjahr fiel der Mai geringfügig zu kühl aus – nach 11 (!) zu warmen Monaten in Folge! Vor allem in der ersten - 2 -

 

Monatshälfte brachte polare Kaltluft örtlich frostige Nächte. Besonders in der Nacht zum 12. Mai kam es in ungünstigen Lagen zu Frostschäden.

Bis Mitte Juli brachte der Sommer eher „unspektakuläre“ Verhältnisse mit einem Wechsel von kühlen und sehr warmen Witterungsphasen und gelegentlichen – wenn auch zu geringen – Niederschlägen. Ab Mitte Juli nahm der Sommer jedoch an Fahrt auf: Bis Ende September setzte sich sehr warmes bis heißes und sonnenscheinreiches Wetter durch. Von Ende Juli bis Mitte August gab es eine ganze Reihe von heißen Tagen mit bis zu 37°C in Geisenheim (in Erbach 39°C!); Sonnenbrandschäden waren die Folge. Lokale Schauer und Starkniederschläge im August sorgten stellenweise für Abschwemmungen. Im September blieb es dagegen bis zum 24. weitgehend trocken. Kurz nach dem Start der Rieslinglese kam dann schlagartig der Herbst in den Rheingau: Es stellte sich unbeständiges Wetter ein, das von einem markanten Temperatursturz begleitet wurde.

Zwar brachte der Zeitraum von Januar bis September augenscheinlich keine Temperaturrekorde, aller-dings war es in diesem Zeitraum seit Beginn der Messungen in Geisenheim noch nie so warm wie in diesem Jahr – selbst das Jahr 2018 wurde um 0,1 K übertroffen! Die geringen Niederschlagsmengen bzw. die Bodenfeuchte verursachten erneut Sorgenfalten. Nach dem teils sehr nassen Winter waren die obersten Bodenschichten zwar aufgefüllt, tiefere Schichten blieben jedoch nach den niederschlagsarmen Jahren 2018 und 2019 weiterhin zu trocken. Immerhin fielen im Frühjahr und Sommer gelegentliche Niederschläge, zum Teil auch heftige Regengüsse. Sie lagen jedoch meist deutlich unter den langjähri-gen Mittelwerten und konnten allenfalls Schlimmeres verhindern. Hinzu kamen meist überdurchschnittli-che Temperaturen (von Januar bis September +3,3°C) und sehr sonnenscheinreiche Witterung (von Januar bis September +330 Stunden!). Die Folge waren erhöhte Verdunstungsraten, was den Boden-wasservorrat zusätzlich schmälerte. Einzelne Starkregenereignisse, wie am 14. August in Frauenstein oder am 31. August in Geisenheim, wo innerhalb kürzester Zeit 50 bzw. 27 mm Regen fiel, besserten zwar die Niederschlagsbilanz auf, kamen aber kaum dem Bodenwasservorrat zugute. Allein in diesem Jahr fiel bis Ende September an der Wetterstation in Geisenheim rund 100 mm weniger Niederschlag, als nach dem langjährigen Mittel zu erwarten gewesen wäre. Es bleibt abzuwarten, in welchem Ausmaß in den kommenden Wochen und Monaten der Bodenwasservorrat aufgefüllt werden kann. Ob sich die Serie der trockenen Jahre auch im nächsten Jahr fortsetzt, ist nicht vorhersehbar. In Zeiten des Klima-wandels ist jedoch mit einer Zunahme extremer Witterungsverhältnisse zu rechnen.

 

Herausgegeben vom RP Darmstadt und der Hochschule Geisenheim

 

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